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Pilgern mit dem Rollstuhl: Ein unvergessliches Erlebnis auch mit Handicap

Mit Handicap zu reisen und aktiv zu sein ist für viele Menschen sehr wichtig. Eindrücke zu sammeln, fremde Kulturen kennenzulernen und tolle Sache zu erleben sind besondere Highlights für alle. Menschen mit Einschränkungen wird es manchmal nicht leicht gemacht, ihren Alltag so zu leben, wie das alle anderen tun. Immer mehr arbeiten derzeit zum Glück viele Städte und Gemeinden im In- und Ausland daran, das Freizeit- und Reiseangebot zu verbessern und barrierefrei zu gestalten. So auch beim Pilgern.

Wenn man ans Pilgern denkt, kommt einem direkt der spanische Jakobsweg mit dem Ziel Santiago de Compostela in Galizien in den Sinn. In Spanien führen viele Wege aus fast allen Provinzen zum ersehnten Ziel. Viele Pilgerschilder säumen die Straßen und überall auf dem Weg kommen einem Menschen mit Pilgermuschel und Pilgerausweis entgegen. Der bekannteste und traditionellste Jakobsweg ist der Camino Francés, der ausgehend von den Pyrenäen nach Santiago de Compostela führt. Aber auch in anderen Ländern gibt es ein großes Netz an Caminos. In Deutschland begann man erst im Jahr 1992 mit der Ausweisung von Pilgerwegen. Was in Baden-Württemberg begann ist hat sich bis heute mit über 30 Teilstecken zu einem regelrechten Netz an Pilgerwegen über die gesamte Bundesrepublik entwickelt.

Das Vorhaben zu pilgern ist eine tolle Herausforderung. Sich ausreichend Zeit für die Vorbereitung der Reise zu nehmen lohnt sich. Folgende Fragenliste kann helfen, an alles Wichtige im Vorfeld zu denken:

  • Was erhoffe ich mir von der Reise? Was ist meine Intention?
  • Welche Informationen geben Pilgerführer und Bücher?
  • Gibt es Erfahrungen von Menschen mit Handicap, die bereits gepilgert sind?
  • Ist der eigene Rollstuhl für den weiten Weg geeignet?
  • Welchen Notfallplan habe ich im Fall von versagender Technik, platten Reifen oder Wetterkapriolen?
  • Habe ich die körperlichen und mentalen Voraussetzungen, den Pilgerweg zurückzulegen?
  • Gibt es eine Möglichkeit, die Strecke gemeinsam mit anderen in der Gruppe bewältigen?
  • Wer kann mir helfen, wenn ich alleine nicht mehr weiterkomme?

Der Jakobsweg ist ein ganz besonderer Weg, der seit Jahrhunderten Menschen fasziniert. Dass er auf Teilstrecken mittlerweile für alle zugänglich ist, ist ein eine tolle Entwicklung. Den Pilgerweg auch im Rollstuhl zurückzulegen eröffnet Menschen mit Handicap die Möglichkeit, ein Abenteuer zu wagen und eine ganz besondere persönliche Erfahrung zu machen. Pilgern ist eine Reise zu sich selbst und tut Körper und Seele gut. Der Weg ist das Ziel, unabhängig von den körperlichen Voraussetzungen, kommt hier besonders deutlich zum Ausdruck. “Auf dem Weg sein” ist übrigens auch abseits des Pilgerns zu einer Lebenshaltung geworden, die das Leben positiv beeinflussen kann.

Wer sich mit elektrischer Unterstützung auf seinen persönlichen Weg machen möchte, ist bei DeviGo bestens aufgehoben. Unsere Experten beraten Sie gerne bezüglich des geeigneten Elektro-Rollstuhl Modells für Ihre geplanten Aktivitäten.

Fotonachweis: unsplash.com / Damien Dufour