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Neues Jahr, Frühjahrsputz? Warum eine Rollstuhl-Wartung wichtig ist

Die Lebenszeit eines Rollstuhls hängt von der Art seiner Nutzung, einer pfleglichen Behandlung, der Aufbewahrung, regelmäßigen Kontrollen, gutem Service und regelmäßiger Pflege ab. Ähnlich wie Autos oder technische Geräte sollte Ihr Rollstuhl regelmäßig gewartet werden, damit Sie langfristig sicher In- und Outdoor mobil sein zu können.

In der Gebrauchsanweisung Ihres Rollstuhls sind in der Regel die einzelnen Wartungsschritte erklärt. Detaillierte Beschreibungen sowie Beispiele und Bilder führen Sie durch den Wartungsprozess. Wer sich eine Wartung in Eigenregie nicht zutraut, kann sich gerne an einen Händler seines Vertrauens oder an ein Sanitätshaus wenden.

Eine Rollstuhl-Wartung sorgt für die Gebrauchssicherheit und garantiert die Sicherstellung des ordnungsgemäßen Zustands Ihres Rollstuhls. Sie ist die Basis für eine lange Gebrauchsdauer und Fahrspaß. Folgende Punkte sollte die Rollstuhl-Wartung umfassen: Sind Rahmen- oder Kunststoffteile verformt bzw. weisen diese Risse oder andere Funktions-Beeinträchtigungen auf? Hat die Lackierung Ihres Rollstuhls einen Schaden genommen? Wie ist der Zustand Ihrer Reifen in Bezug auf Profiltiefe, Luftdruck, Felgenzustand und Pendelachsen? Sitzen alle Schraubverbindungen korrekt und sie diese fest verankert? Sind metallisch geführte, bewegliche Teile ausreichend geschmiert oder muss Schmiermittel nachgefüllt werden?  Wie ist der Zustand der Achsen und der Führungen der Lenkräder? Ist die Funktionstüchtigkeit von Armlehne, Rückenlehne und Fußstützen gegeben?

Wenn Sie alle Punkte ausreichend geklärt haben, können Sie mit gutem Gewissen in neue Aktivitäten starten.

Die Kosten für die Rollstuhl-Wartung wird übrigens unter Umständen von Ihrer Kranken- oder der Pflegekasse übernommen. Klären Sie im Vorfeld die Kostenübernahme ab, um keine böse Überraschung zu erleben. Rechtsgrundlage hierfür ist § 33 Abs. 1,4 BSG V (Wartung, Instandsetzung, Ersatzbeschaffung).

Führen Sie neben der jährlichen Inspektion auch unterjährig kurze Rollstuhl-Checks durch. Nur mit einer regelmäßigen Pflege, Reinigung und Kontrolle werden Sie lange Freude an Ihrem Rollstuhl haben. Überprüfen Sie Ihren Rollstuhl daher spätestens im Monats-Rhythmus auf Funktionstüchtigkeit, Sicherheit und Leichtgängigkeit. Achten Sie dabei auf folgende Punkte:

  • Reifenprofil und Reifenfülldruck
  • Abnutzung und Funktionstüchtigkeit der Bremsen
  • Zustand und Sauberkeit von Gestell und Textilgewebe
  • Roststellen am Rollstuhlrahmen
  • Halt von Schrauben, Hebeln und Stellrädern
  • Ein- und Ausklapp-Mechanismus von Fuß- und Armstützen
  • Zusammen- und Auseinanderfalten des Rollstuhls.

Bei Fragen haben Sie immer die Möglichkeit, sich an Ihren Händler oder andere Rollstuhl-Experten zu wenden. Auch die Verbraucherzentralen und Rollstuhl-Communities im Internet bieten die Möglichkeit eines regen Austausches.

Fotonachweis: www.unsplash.com / © Eliobed Suarez