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Barrierefrei Reisen hat viele Aspekte: Mit System Urlaub planen

Am 12. März ist der Tag der Barrierefreiheit. Grund genug für uns, einen Blogbeitrag zum Thema barrierefreies Reisen zu verfassen. In Europa sind etwa 80 Millionen Menschen in ihrer Mobilität oder ihren Aktivitäten eingeschränkt, davon allein in Deutschland rund 8-10 Prozent der Bevölkerung, sprich 8-10 Millionen Menschen. All diese Personen sind darauf angewiesen, barrierefrei reisen zu können.

“Barrierefreiheit” ist in diesem Zusammenhang nicht mit “behindertengerecht” gleichzusetzen. Es betrifft alle Situationen, in denen Menschen selbst nicht mehr in der Lage sind, sich “ungehindert” fortzubewegen oder sich zu versorgen. Der Fall kann schneller eintreten als gedacht …  

Beim barrierefreien Reisen geht es darum, dass alle Bereiche in Hotels, öffentlichen Verkehrsmitteln und sonstigen Örtlichkeiten wie Sanitärräumen, Sport- und Kulturanlagen sowie der öffentliche Raum von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen problemlos und ohne fremde Hilfe nutzbar sind. Egal ob mit Handicap oder ohne: Jeder Mensch hat das Recht, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Für die schönste Zeit im Jahr bedeutet dies, ohne Hürden zu verreisen und seinen Aufenthalt an einem anderen Ort in vollen Zügen genießen zu können.

Beim Planen einer Reise mit Rollstuhl ist es wichtig, sich im ersten Schritt natürlich ein Hotel oder eine Unterkunft auszuwählen, die Barrierefreiheit und damit eine schwellenlose, großzügige Architektur bietet. Auch wenn Hotels sich als rollstuhlgerecht bezeichnen, müssen sie noch lange nicht barrierefrei sein. Ein Hotel ist erst dann barrierefrei, wenn Gäste mit Rollstuhl ohne fremde Hilfe in jeden Raum fahren können und die Hotelangebote ebenso nutzen können wie jeder andere Gast ohne Behinderung. Das betrifft das Hotelzimmer, das ausreichend Platz für den Rollstuhl bietet und unauffällig notwendige Hilfsmittel integriert. Aber auch Rezeption, Restaurant, Schwimmbad, Sauna sowie die Außenanlagen müssen barrierefrei angelegt sein. Sprich, das ganze „Drumherum“ muss stimmen, damit Barrierefreiheit am Urlaubsort gegeben ist.

Um kein blaues Wunder bei der Hotelwahl zu erleben, kann es ratsam sich, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen und sich die ein oder andere Inspiration bzw. einen guten Tipp abzuholen. Wer innerhalb Deutschlands verreist, kann sich auch an der Zielvereinbarung und den Mindeststandards für die Kategorisierung barrierefreier Beherbergungsbetriebe der DEHOGA orientieren, die branchenübergreifende Qualitätsstandards für die gesamte Reisekette definiert. Hierbei werden mit Hilfe von Piktogrammen Hotels und ihre barrierefreie Ausgestaltung klassifiziert – je nachdem, für welche Art von Einschränkung das Hotel Lösungsangebote bereithält.  

Wunderbar mobil sein lässt es sich auf alle Fälle mit den faltbaren Elektro-Rollstühlen aus dem Hause DeviGo. Erleichtern Sie Ihr Leben und machen es sich etwas bequemer. Sowohl im Hotel wie auch draußen im Freien. Der nächste Urlaub kann hoffentlich bald kommen …

Fotonachweis: unsplash.com / © Yomex Owo